Browsing tag: Erinnern heißt kämpfen

In Erinnerung an die rassistischen Morde in Schwandorf vor 31 Jahren


In der Nacht vom 17. Dezember 1988 fand ein rassistischer Brandanschlag auf ein Wohnhaus in Schwandorf statt. Bei dem Anschlag kamen vier Menschen ums Leben: Der Arbeiter Osman Can, seine Ehefrau Fatma, ihr Sohn Mehmet und der Akustiker Jürgen Hübener. Diese Menschen wurden von Josef Saller, einem Mitglied der faschistischen Organisation „Nationalistische Front“ (NF), umgebracht. Vor Gericht sagte der damals 19-jährige Täter: „Ich hasse Ausländer.“ Er war ein Faschist, der unter anderem bereits

Unser Redebeitrag auf der Demonstration “Widerstand heißt Handeln!”


Wir sind heute hier um Georg Elser zu gedenken! Einem Schreiner aus Henningen in Baden-Württenberg. Einem Kommunist, überzeugten Antifaschist und Mitglied im Rotfrontkämpferbund. Einem Menschen, der den Krieg verhindern wollte und bereit war, dafür sein Leben zu geben. Einem Menschen, der eine Bombe baute um die Führungsriege der NSDAP inklusive Hitler in die Luft zu jagen. Einem Genossen, der selbst unter schlimmster Folter seine Genoss*innen, Verwandten und Freunde nicht verriet. Einem

Aufruf zur Demonstration: Widerstand heißt Handeln – Gedenken an den Antifaschisten Georg Elser


Am 8. November 2019 jährt sich zum 80. Mal der Sprengstoffanschlag des antifaschistischen Widerstandskämpfers Georg Elser auf Adolf Hitler und die Führungsclique der Nazis im Münchner Bürgerbräukeller. Der Schreiner Georg Elser war Mitglied im Roten Frontkämpferbund (RFB), KPD-Sympathisant und stand in Verbindung zum kommunistischen Widerstand. Er erkannte die Unterdrückung der Arbeiter_innen und die Kriegsvorbereitungen des faschistischen Regimes und schlussfolgerte: „Dass die

Heraus zum 08. Mai 2019 Teil 4


Heute gilts: um 18:30 am DGB-Haus Auftakt zur Demo zum Tag der Befreiung! Um den Widerstandskämpfer*innen auch im Stadtbild zu gedenken, haben wir zwei Großleinwände im Westend und Giesing angebracht. Neben Ala Gertner zeigt eines davon Rosa Aschenbrenner, um die es im vorerst letzten Teil unserer Kurzbiographien geht: Rosa Aschenbrenner wurde am 27.April 1885 in Beilngries geboren und begann sich schon früh politisch zu organisieren. Als überzeugte Feministin trat sie 1908 dem Münchner

Heraus zum 08. Mai 2019 Teil 3


Morgen ist es so weit: Um 18:30 startet die Demo zum Tag der Befreiung am DGB-Haus. Auch in Stuttgart wird an den Wänden mobilisiert und dazu Teil III unserer Kurzbiographien von Widerstandskämpfer*innen: Hannie Schaft war eine niederländische Widerstandskämpferin, die in einer kommunistischen Organisation gegen die Naziherrschaft vorging. Jannetje Johanna Schaft wurde am 16 September 1920 in Haarlem in den Niederlanden geboren. Ihren Decknamen Hannie nahm sie während ihrer Zeit im

Heraus zum 08. Mai 2019 Teil 2


Der zweite Teil unserer Reihe Kurzbiographien von Widerstandskämpfer*innen zum 8. Mai: Ala Gertner war eine jüdische Widerstandskämpferin im Konzentrationslager Ausschwitz und beteiligt am bewaffneten Aufstand des Sonderkommandos in Ausschwitz-Birkenau. Ala Gertner wurde am 12.März 1912 in Bedzin im heutigen Polen geboren. Bereits am 28.Oktober 1940 wurde sie von den Nationalsozialisten ins Arbeitslager Geppersdorf deportiert, wo sie Zwangsarbeit leisten musste. Hierbei wurden jüdische Frauen

Heraus zum 08. Mai 2019 Teil 1

Heraus zum 08. Mai 2019 Teil 1


Die nächste Tage werden wir die Widerstandskämpfer*innen, die auf unseren Flyern zum 8. Mai zu sehen sind jeweils mit einer Kurzbiographie beleuchten. Der Kampf um die Geschichte wird auch heute noch erbittert von Rechts geführt. Grund genug die Held*innen des Widerstandes nicht zu vergessen. Los geht es mit Sara Ginaite-Rubinson. Und nicht vergessen: Wir sehen uns am 8. Mai um 18:30 auf der Straße vor dem DGB-Haus. Sara Ginaite-Rubinson war während des zweiten Weltkriegs eine jüdische