Nazimahnwache verhindert! Polizei greift Antifas an!Nazimahnwache verhindert! Polizei greift Antifas an!Nazimahnwache verhindert! Polizei greift Antifas an!Nazimahnwache verhindert! Polizei greift Antifas an!Nazimahnwache verhindert! Polizei greift Antifas an!

Nazimahnwache verhindert! Polizei greift Antifas an!


Für Samstag den 25.04. hatte die Nazipartei der III. Weg ihre jährliche Mahnwache für den Altnazi Reinhold Elstner angekündigt. Diesmal als Fackelmarsch zwischen Max-Joseph-Platz und Feldherrenhalle am Odeonsplatz. Einige Tage vorher hatten die Faschos zwar ihre Kundgebung abgesagt, aber für uns war klar, dass wir darauf nicht vertrauen können. Außerdem haben rechtsgerichtete „Corona-Skeptiker“ tagsüber in der Innenstadt zu verschiedenen Kundgebungen aufgerufen. Also ging es für Münchner Antifaschist*innen schon mittags auf die Straße.

Während die Münchner Polizei den ca. 60 Teilnehmenden der rechten „Corona-Skeptiker“-Demos erlaubte auf engstem Raum in der Innenstadt zu Demonstrieren und sich dabei teilweise zu umarmen, wurden Menschen die Spruchbänder in Solidarität mit den Geflüchteten in Moria und gegen rechte Veranstaltungen aufhängen wollten innerhalb von Sekunden festgesetzt und angezeigt.
Am Abend sammelten wir uns mit einigen dutzend Antifaschist*innen in den Innenstadt um allen Versuchen von Faschist*innen ihr „Gedenken“ doch noch durchzuführen entschlossen entgegenzutreten. Wie sich zeigte das richtige Vorgehen. Mindestens zweimal ließen sich Akteure des III. Wegs, wie zum Beispiel Karl-Heinz Statzberger, blicken. Deutliche antifaschistische Präsenz ließ sie aber schnell wieder den Rückzug antreten. Währenddessen wurde selbstbestimmt mit weiteren Spruchbändern und Sprühdosen deutlich gemacht, wem die Innenstadt an diesem Abend gehört.

Eine entschlossene, antifaschistisches Auftreten war dem stärksten Verbündeten der Rechten allerdings offensichtlich ein Dorn im Auge: Der Münchner Polizei. Zwischen 23:00 und 00:00Uhr griffen zusammengezogene Polizeikräfte unvermittelt und brutal Antifaschist*innen und unbeteiligte Passant*innen am Odeonsplatz an. Zwei Personen wurden für mehrere Stunden im Polizeipräsidium Ettstraße festgehalten.

Dieser Samstag hat uns zwei Dinge deutliche gemacht: Zum einen gehen Faschos nicht in den Corona-Shutdown. Antifaschistische Organisierung ist auch während der Krise dringend notwendig. Und weil der Staat die Nazis nicht aufhalten wird, müssen wir es tun. Zum anderen hat sich gezeigt, dass es gelingt kann, durch organisiertes und offensives Auftreten uns die Stadt zu nehmen und den Rechten keinerlei Spielraum zu lassen. Daran gilt es anzuknüpfen:

Die Antifaschistische Aktion aufbauen und weiter in die Offensive bringen!

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